Mittwoch, 31. Dezember 2025 von Marcus Meyer, Monetalis GmbH
Investorenbrief
Dezember 2025
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Investoren und Interessenten,
mit diesem Investorenbrief möchte ich Ihnen einen Einblick in meine Portfolioentscheidungen des vergangenen Monats geben sowie über aktuelle Themen und Gestaltungsmöglichkeiten informieren. Zögern Sie bitte nicht, mich für Ihre persönlichen Anlagefragen zu kontaktieren.
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Inhalt | |
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Monatlicher Marktrückblick | |
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Defensives Mandat | |
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Ausgewogenes Mandat | |
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Offensives Mandat | |
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Ruhestandsplanung | |
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Buchempfehlung des Monats |
Umberto Bareth: Homo Reflectens - Wenn Denken zur Gefahr wird |
MONATLICHER MARKTRÜCKBLICK
Rückblick auf die Märkte im Dezember 2025
Die versteckte Jahresendrallye
Traditionell stehen die Chancen auf Kursgewinne in den letzten Wochen eines Kalenderjahres nicht schlecht. Der Stichtag für die Offenlegung der Portfoliopositionen am Jahresende und der Wunsch nach einem möglichst vorzeigbaren Ergebnis für das ganze Kalenderjahr führen tendenziell noch einmal zu Aktienkäufen bei Papieren, die gut gelaufen sind oder deren Kurse zum Stichtag „gepflegt“ werden sollen. Weil durch die Feiertage ohnehin weniger professionelle Großanleger an den Börsen aktiv sind, können vergleichsweise kleine Ordergrößen die Börsenkurse stützen.
Größere strategische Neuausrichtungen finden zumindest selten zwischen Weihnachten und Neujahr statt, sondern eher im nachfolgenden Januar. Zudem liegen am Jahresbeginn die meisten Zinszahlungstermine, an denen Liquidität zufließt, die neu angelegt werden will. Die Börsenstatistik ermittelt somit wenig überraschend für Dezember und Januar gute Durchschnittsergebnisse. Doch der statistische Durchschnitt ist eben nur der Durchschnitt aus Vergangenheitswerten und nützt im konkreten Einzelfall nichts, wenn andere Effekte diese Einflüsse überlagern.
US-Börsen profitieren von der Aussicht auf fallende Zinsen
In diesem Jahr sollten zumindest die Weltleitbörsen in New York von der Aussicht auf fallende Zinsen profitieren. Tatsächlich senkte die US-Notenbank Mitte Dezember die Fed Fund Rate als Leitzins um weitere 25 Basispunkte auf 3,50 bis 3,75 Prozent. Das war an den Aktienmärkten allerdings mehrheitlich längst erwartet worden, sodass der Anstieg des Dow Jones Industrial Average Index auf ein neues Rekordhoch bei 45.452 Punkten nicht von anderen Aktienindizes begleitet wurde.
Der S&P 500 tastete sich zwar an seinen Rekordwert aus der letzten Oktoberwoche heran und sackte dann im Verlauf des Dezembers etwas ab. Der viel beachtete Nasdaq-100-Index blieb im Dezember klar unter den Ende Oktober markierten Rekordhochs. Sorgen über hohe Bewertungen von Aktien mit Bezug zum Boomthema Künstliche Intelligenz (KI) verhinderten eine Jahresendrallye. Viele Investoren stellen sich die Frage, ob und wann sich die hohen Investitionen in KI-Rechenzentren amortisieren können. Neben klassischen KI-Aktien „aus der ersten Reihe“ wie Chip-Hersteller Nvidia litten zuletzt auch Infrastruktur-Papiere der Künstlichen Intelligenz sowie Energiewerte. So galten diese angesichts des enormen Bedarfs an Elektrizität lange als heimliche Gewinner des KI-Booms in den USA.
Erwartete Zinserhöhungen in Japan belasten Carry Trades
Ein Belastungsfaktor für Vermögenswerte, die als riskanter gelten, war schon Wochen zuvor in Japan aufgetaucht: Eine Rede des Präsidenten der japanischen Notenbank, Kazuo Ueda, löste die Erwartung aus, die japanische Zentralbank (Bank of Japan, BoJ) könne ihre Leitzinsen bald erhöhen. Höhere Zinsen für den japanischen Yen können an den Kapitalmärkten zu sogenannten Risk-Off-Umschichtungen führen, weil der japanische Yen häufig zur Finanzierung von Carry Trades genutzt wird. Anfang August dieses Jahres hatte eine Zinserhöhung der BoJ zu massiven Verkäufen an den Börsen geführt. Zinserhöhungen in Japan machen Carry Trades teurer und riskanter, was die Auflösung solcher Positionen begründen kann. Die eingesetzten Vermögenswerte, von denen man sich Kursgewinne versprochen hatte, werden dann verkauft, was deren Kurse unter Druck bringt. Neben Aktien sind auch Kryptowährungen davon betroffen.
DAX scheitert an der 24.000-Punkte-Marke
Die europäischen Aktienmärkte konnten sich in den letzten Wochen des Jahres nicht von der Entwicklung an den Leitbörsen in New York abkoppeln. Der Euro STOXX 50 näherte sich zwar im Laufe des Dezembers seinem Rekordhoch aus dem Monat November bei 5.818 Zählern, blieb aber in der seit Oktober gültigen Bandbreite bei 5.500 bis 5.800 Punkten. Der Deutsche Aktienindex DAX, der im November wegen der hoch gewichteten SAP-Aktie auf den tiefsten Stand seit Mai gefallen war, erholte sich, scheiterte aber erneut an der Marke von 24.000 Zählern. Der Rekordwert war schon im Oktober bei 24.771 Punkten markiert worden.
Der Euro/US-Dollar-Wechselkurs blieb in seiner seit einem halben Jahr gültigen Handelsspanne zwischen knapp 1,15 und gut 1,18 US-Dollar pro Euro. Die Zinssenkung verringerte den Zinsvorteil der US-Währung und löste einen Test der Marke 1,18 US-Dollar pro Euro aus.
Wer eine Jahresendrallye sucht, findet diese somit nur bei den Edelmetallen und den Kursen der entsprechenden Aktien. Der Goldpreis näherte sich seinem Rekordhoch von Mitte Oktober bei 4.381 US-Dollar pro Unze. Der Silberpreis schoss dagegen auf neue Rekordhöhen. Er hatte noch im Oktober und November knapp unter 55 US-Dollar pro Unze gelegen. Nachdem diese Marke Ende November überwunden wurde, war der Weg frei für eine Silberrallye auf über 65 US-Dollar. Damit hat sich der Preis in diesem Jahr mehr als verdoppelt.
DEFENSIVES MANDAT
Monetalis® Ruhestandsplan Einkommen
Factsheet per 31.12.2025 [PDF]
Wertentwicklung im Dezember 2025: +2,02 Prozent
Wertentwicklung seit Jahresbeginn 2025: +10,93 Prozent
Wertentwicklung der letzten 12 Monate kumulativ: +10,93 Prozent
Top-Performer im Berichtsmonat waren der HANSAGold Fund mit einem Wertzuwachs von +7,64 Prozent und der VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders ETFmit +3,13 Prozent.
Keiner der Portfoliobausteine lieferte einen negativen Performancebeitrag.
Im Berichtsmonat wurden keine Veränderungen im Portfolio vorgenommen.
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VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders UCITS ETF |
Aktien-ETF Global - Large Cap - Dividend |
unverändert |
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Vanguard FTSE All-World ETF |
Aktien-ETF Global - All Cap - Blend |
unverändert |
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Xtrackers MSCI World Momentum ETF |
Aktien-ETF Global - Large Cap - Momentum |
unverändert |
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Mainberg Special Situations Fund HI I |
Aktienfonds Europa - Sondersituationen |
unverändert |
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Quantex Multi Asset € |
Mischfonds - International |
unverändert |
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HANSAGold USD F |
Edelmetalle |
unverändert |
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Carmignac Portfolio Credit FW EUR acc |
Rentenfonds - Unternehmensanleihen - Credits |
unverändert |
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Berenberg Financial Bonds M D |
Rentenfonds - Unternehmensanleihen Credits |
unverändert |
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Candriam Bonds Euro High Yield C |
Rentenfonds - Unternehmensanleihen höherverzinst Welt |
unverändert |
AUSGEWOGENES MANDAT
Monetalis® Ruhestandsfonds
Factsheet per 31.12.2025 [PDF]
Wertentwicklung im Dezember 2025: +3,22 Prozent
Wertentwicklung seit Jahresbeginn 2025: +6,89 Prozent
Wertentwicklung der letzten 12 Monate kumulativ: +6,89 Prozent
Top-Performer im Berichtsmonat waren der Avaron Emerging Europe Fund mit einem Wertzuwachs von +4,14 Prozent und der Incrementum Crypto Gold Fund mit +3,85 Prozent.
Einen negativen Performancebeitrag lieferte der Jupiter India Select Fund mit minus 1,59 Prozent.
Im Berichtsmonat wurden der iShares Digital Entertainment and Education UCITS ETFund der Berenberg Financial Bonds Fund verkauft und durch den Kopernik Global All-Cap Equity Fund - Class C USD und den M&G (Lux) European Strategic Value Fund - EUR CI Acc ersetzt.
Der Kopernik Global All-Cap Equity Fund wird von David Iben und seinem Team gemanagt. Iben hat über 40 Jahre Erfahrung in der Investmentbranche mit sehr erfolgreichen langfristigen Ergebnissen.
Value First: Der Fokus des Kopernik Global All-Cap Equity Fund liegt auf Aktien, die basierend auf fundamentaler Analyse stark unterbewertet erscheinen. Behavioral Advantage: Es werden Marktineffizienzen genutzt, die oft durch emotionale Reaktionen der Anleger entstehen (z. B. Angst/Überreaktion). Owner-Mindset: Die selektierten Unternehmen werden wie echte Beteiligungen betrachtet, nicht kurzfristig gehandelt. Unabhängigkeit vom Index: Der Fonds geht bewusst eigene Wege statt Index-Gewichtungen zu kopieren.
Die drei größten Positionen sind aktuell Valterra Platinum Ltd, Seabridge Gold Inc und Impala Platinum Holdings Ltd.
Der M&G (Lux) European Strategic Value Fund wird seit 2008 erfolgreich von Richard Halle gemanagt. Halle ist bekannt für einen fokussierten Value-Investing-Stil, der darauf abzielt, unterbewertete Unternehmen zu identifizieren, deren Aktienkurse nicht den fundamentalen Wert der Geschäftsmodelle widerspiegeln.
Im Kern bedeutet dies: Contrarian/valuation driven: Investiere dort, wo der Markt pessimistisch ist und der Bewertungsabschlag am größten ist. Bottom-up Analyse über Markt-Trends: Entscheidungen basieren primär auf Unternehmenskennzahlen, nicht auf kurzfristigen makroökonomischen Trends. Langfristiger Fokus: Eine mehrjährige Perspektive auf Unternehmen, da Wert-Effizienz oft erst über längere Zeiträume realisiert wird.
Halle sieht Potential in Europa aufgrund relativer Bewertungsdisziplin im Vergleich zu anderen Regionen und glaubt an Chancen in einer Renaissance von „Value“ gegenüber „Growth“.
Die drei größten Positionen sind aktuell Siemens AG, Banco Bilbao Vizcaya Argentaria SA und RWE AG.
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Fondspositionen per 31.12.2025 |
Kategorie |
Status |
|---|---|---|
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Quantex Global Value EUR I (Soft Closed) |
Aktienfonds Global - Value-Faktor |
unverändert |
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Aktien-ETF Global - Momentum-Faktor |
unverändert | |
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Aktien-ETF Global - Dividenden-Faktor |
unverändert | |
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Kopernik Global All-Cap Equity Fund - Class C USD |
Aktienfonds Global - FlexCap |
neu |
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M&G (Lux) European Strategic Value Fund - EUR CI Acc |
Aktienfonds Global - Value Faktor |
neu |
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Aktien-ETF Global - Thema Digitale Unterhaltung & Bildung |
verkauft | |
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Aktienfonds Osteuropa - Value-Faktor |
unverändert | |
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MFS Meridian Funds - Contrarian Value I1 EUR (Soft Closed) |
Aktienfonds Global - Deep-Value-Faktor |
unverändert |
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Aktien Global - Growth-Faktor |
unverändert | |
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Unternehmensanleihen Nachrang EUR |
verkauft | |
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Gold, Silber & Kryptowährungen |
unverändert | |
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€-Tagesgeld 1,10 % Zins p.a. |
Tagesgeld Liechtensteinische Landesbank AG |
unverändert |
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Größte Einzelpositionen per 31.12.2025 |
Typ |
Sektor |
Land |
|---|---|---|---|
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Nvidia |
Aktie |
Technologie |
USA |
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Rheinmetall |
Aktie |
Industrie |
Deutschland |
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Godfrey Phillips India Ltd |
Aktie |
Defensive Konsumgüter |
Indien |
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Banka Polska |
Aktie |
Finanzdienstleistungen |
Polen |
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Palantir |
Aktie |
Technologie |
USA |
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Piräus Financial Holdings |
Aktie |
Finanzdienstleistungen |
Griechenland |
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Siemens Energy AG |
Aktie |
Energie |
Deutschland |
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Coca Cola HBC |
Aktie |
Defensive Konsumgüter |
Schweiz |
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Fidelity Bitcoin ETP |
Kryptowährung |
Bitcoin | |
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Strategy |
Aktie |
Technologie |
USA |
STRATEGIEPORTFOLIO: OFFENSIVES MANDAT
Monetalis® Ruhestandsplan Wachstum
Factsheet per 31.12.2025 [PDF]
Wertentwicklung im Dezember 2025: +0,83 Prozent
Wertentwicklung seit Jahresbeginn 2025: +5,62 Prozent
Wertentwicklung der letzten 12 Monate kumulativ: +5,62 Prozent
Top-Performer im Berichtsmonat waren der Avaron Emerging Europe Fund mit einem Wertzuwachs von +4,14 Prozent und der iShares Gold Producers ETF mit +3,42 Prozent.
Einen negativen Performancebeitrag lieferten der BIT Global Technology Fund (-3,25 Prozent) und der Jupiter India Select Fund (-1,59 Prozent).
Im Berichtsmonat wurden keine Veränderungen im Portfolio vorgenommen.
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MFS Meridian Contrarian Value (Soft Closed) |
Aktienfonds Global - Flex Cap - Value |
Unverändert |
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CoIQ Collective Intelligence Fund R |
Aktienfonds Global - Large Cap - Growth |
Unverändert |
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iShares Gold Producers UCITS ETF |
Aktien-ETF Global - Large Cap - Goldminen |
Unverändert |
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Xtrackers Artificial Intelligence and Big Data UCITS ETF 1C |
Aktien-ETF Global - All Caps - Technologie |
Unverändert |
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Avaron Emerging Europe Fund B |
Aktienfonds Osteuropa - All Cap - Value-Faktor |
Unverändert |
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Xtrackers MSCI World Momentum UCITS ETF 1C |
Aktien-ETF Global - Large Cap - Momentum-Faktor |
Unverändert |
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VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders ETF |
Aktien-ETF Global - Dividenden-Faktor |
Unverändert |
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BIT Global Technology Leaders R - I |
Aktienfonds Global Technologie |
Unverändert |
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Jupiter India Select D EUR Acc |
Aktienfonds Indien - All Cap - Growth |
Unverändert |
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Vanguard ESG Developed World ETF |
Aktien-ETF Global - All Cap - Blend |
Unverändert |
RUHESTANDSPLANUNG
Plötzlich reich: Was tun mit einem unerwarteten Geldzufluss?
Wer träumt nicht davon, unerwartet einen größeren Geldbetrag zu bekommen? Tatsächlich kommt das gar nicht so selten vor. Sei es aufgrund einer vorzeitigen Schenkung, der Auszahlung einer Lebensversicherung, einer hohen Abfindung, eines überraschenden Erbes oder vielleicht auch durch einen Lottogewinn. Doch so schön der Gedanke ist, viele Menschen, das zeigt sich immer wieder, werden dann auch unsicher oder sind überfordert. Und das gilt umso mehr, wenn jemand sich zuvor nie mit seinen Finanzen beschäftigt hat. Denn tatsächlich gibt es zahllose Möglichkeiten, was man damit machen kann. Die Palette reicht von der Erfüllung persönlicher Wünsche wie einer großen Reise, die Anschaffung eines neuen Autos, über den Kauf einer Wohnung oder eines Hauses, die Renovierung einer bereits bestehenden Immobilie bis hin zur Geldanlage für die eigene Altersvorsorge, für den vorgezogenen Ruhestand oder für den Nachwuchs, um nur einige Beispiele zu nennen.
Keinen heißen Aktientipps folgen
Dass manche Menschen damit überfordert sind, hängt vor allem damit zusammen, dass man – angesichts der Fülle an Möglichkeiten – leicht falsche Entscheidungen treffen kann, die einen großen Teil des zugeflossenen Geldes aufzehren. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn man den gesamten Betrag ausschließlich für persönliche Wünsche ausgibt, es also komplett konsumiert. Oder weil man dem vermeintlich heißen Aktientipp hinterherjagt oder bei einem Immobilienkauf schlecht beraten wird. Wer länger etwas von einem unerwarteten Geldzufluss haben und keinen Schiffbruch damit erleiden möchte, und vielleicht Sicherheit sucht, sollte darüber nachdenken, unabhängige externe Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Der FPSB Deutschland rät dazu, sich an einen CERTIFIED FINANCIAL PLANNER®-Professional (CFP®), also einen zertifizierten Finanzplaner, zu wenden. Denn diese können Kunden, die unerwartet einen größeren Betrag zur Verfügung haben, den jeweils optimalen Weg durch den Dschungel an Möglichkeiten, die sich bieten, aufzeigen. Dazu ist zunächst wichtig, dass es bei einer durchdachten und professionellen Finanzplanung nicht allein um die Geldanlage geht, sondern um einen 360-Grad-Blick auf die Situation des Kunden. Das beinhaltet die Ausgaben und Einnahmen, bereits vorhandene Vermögenswerte, also Wertpapiere oder Immobilien, eventuell vorhandene Schulden, die bestehende eigene Absicherung, die Vermögensnachfolge sowie die individuelle Lebenssituation. Und es geht auch um die Wechselwirkung dieser Faktoren untereinander.
Mit durchdachtem Plan die Ziele erreichen
Ausgehend von einer solchen ganzheitlichen und individuellen Betrachtung, wird ein qualitativ guter Berater gemeinsam mit dem Kunden dessen Ziele definieren und einen Plan erstellen, wie er von seinem aktuellen Status quo aus diese erreichen kann. Und hier kommt nun das zugeflossene Geld ins Spiel. Denn damit lassen sich manche Ziele leichter, vielleicht auch schneller erreichen, Unzulänglichkeiten in der persönlichen Absicherung beseitigen und die finanzielle Situation des Kunden auf eine solidere Basis stellen. Dass Kunden von Finanzplanern zufriedener sind und sich finanzielle besser aufgestellt sehen, bestätigen übrigens Umfragen immer wieder.
Dabei spielt auch die Geldanlage eine wichtige Rolle. So sollten Anleger nie unterschätzen, wie wichtig eine Investition in Aktien ist, um langfristige finanzielle Ziele zu erreichen. Aber man sollte dies auf die richtige Art und Weise tun und nicht spekulieren. Dazu gehört, dass die Geldanlage zu den persönlichen Zielen und der individuellen Risikoneigung des Anlegers passen muss, damit dieser in der Lage ist, seine Anlagestrategie in schwierigen Phasen durchzuhalten. Zudem sollten sich die Investitionen selbst an wissenschaftlichen Erkenntnissen orientieren, wozu beispielsweise eine breite Diversifikation zählt.
Finanzplanung ist Lebensplanung
Dass manche Anleger Probleme haben, mit einer größeren Summe in den Aktienmarkt einzusteigen, ist zwar verständlich – vor allem, wenn die Börsenindizes gerade nahe am Höchstkurs sind. Allerdings gibt es zahlreiche Untersuchungen, die zeigen, dass der Zeitpunkt des Einstiegs für den langfristigen Anlageerfolg nicht entscheidend ist. Selbst wer zum ungünstigsten Zeitpunkt in Aktien investierte, lag in der Vergangenheit bei einem Anlagehorizont von über 15 Jahren und einer breiten Streuung der Aktieninvestition nie im Minus. Wer sich dennoch unwohl fühlt, kann aber auch in mehreren Schritten sein plötzlich erhaltenes Vermögen investieren und eben nicht auf einmal.
Aber letztlich muss es bei der Finanzplanung nicht allein um die Geldanlage, die Absicherung von Risiken und vielleicht die finanzielle Reserve gehen. Vielmehr sollten auch die eigenen Wünsche eine Rolle dabei spielen und in einen solchen Plan eingebaut werden. Das heißt, eine Finanzplanung kann auch die Bereitstellung finanzieller Mittel für die Traumreise oder das Auto, das jemand schon immer haben wollte, beinhalten. Denn es heißt ja nicht umsonst, dass Finanzplanung Lebensplanung ist.
BUCHEMPFEHLUNG DES MONATS
Umberto Bareth
Homo Reflectens - Wenn Denken zur Gefahr wird
Einmal im Monat präsentiere ich an dieser Stelle mein Buch des Monats. Viel Spaß beim Lesen!
Was, wenn Verschwörungstheorien Realität wären? Ein schonungsloser Blick in die Abgründe vermeintlich gemeinnütziger Organisationen.
Der junge Familienvater Leonard Sinclair erhält das Angebot seines Lebens: eine Führungsposition bei der renommierten „One World Harmony", einer internationalen NGO mit makelloser Reputation. Doch hinter den gläsernen Fassaden und sterilen Konferenzräumen verbirgt sich eine Maschinerie der Macht, die selbst Regierungschefs und Nobelpreisträger zu gehorsamen Marionetten macht.
In den klimatisierten Datenzentren der Organisation pulsiert das wahre Herz eines unheilvollen Plans: Algorithmen für gezielte Desinformationskampagnen, psychologische Beeinflussung ganzer Bevölkerungsgruppen und die perfide Instrumentalisierung humanitärer Hilfe. Während Leonard tagsüber an Strategien zur „globalen Harmonisierung" arbeitet, kehrt er abends zu seiner ahnungslosen Familie zurück – zerrissen zwischen dem Verdacht, Teil einer Verschwörung zur Bevölkerungsreduktion zu sein, und der Angst um seine eigene Existenz.
Ein Thriller, der die dunkelsten Fantasien über NGOs, Globalismus und Machtmissbrauch zur packenden Realität werden lässt.
Mit analytischer Schärfe und atmosphärischer Dichte entlarvt dieser Politthriller die vermeintlich philanthropischen Akteure unserer Zeit. Von bröckelnden Parteibüros bis zu hochgesicherten Serverräumen, von nächtlichen Drohkulissen bis zu makellosen Pressekonferenzen – eine Welt, in der Moral nur Fassade ist und jede Unterschrift über Leben und Tod entscheiden kann.
Perfekt choreographiert, voller Insiderwissen und mit Cliffhangern, die den Atem stocken lassen.
Ein explosiver Mix aus politischem Roman, Psychothriller und Gesellschaftskritik, der die Frage stellt: Wie dünn ist die Grenze zwischen berechtigter Skepsis und paranoider Realität? Ein Buch, das lange nachwirkt und den Blick auf scheinbar gemeinnützige Organisationen für immer verändert.
Rechtliche Hinweise
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Die historische Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
