Die drei entscheidenden Fragen

Praktisch jeder Erwerbstätige hat im Ruhestand eine Einkommenslücke. Das bedeutet, dass die laufenden Ausgaben, z.B. für Lebenshaltung, nicht durch die regelmäßigen Einnahmen in Form von Renten oder Mieteinnahmen gedeckt werden können. Die Differenz muss aus dem beweglichen Vermögen aufgebracht werden, also durch Zinsen, Dividenden oder Substanzverzehr.

Für den Aufbau der notwendigen Kapitalmasse müssen rechtzeitig die Weichen gestellt werden. Dabei stellen sich drei entscheidende Fragen:

  • Wie hoch ist meine Einkommenslücke im Ruhestand?

  • Wie viel Kapital benötige ich bei Eintritt in den Ruhestand, um die Einkommenslücke zu schließen?

  • Wie viel muss ich heute sparen, um das notwendige Kapital dann zur Verfügung zu haben?

Die Vermögensformel

Dabei gilt die Faustformel "Kapital = Zeit x Geld x Rendite". Je eher ein Anleger planvoll vorgeht, desto geringer wird der Kapitalaufwand unter gleichen Bedingungen sein. Wird Rendite auf dem Weg zum Ruhestand "verschenkt", bedarf es mehr an Eigenkapital. Und wer zu viel investiert, übersieht vielleicht, dass er "überversorgt" ist.

Ganzheitliche und vernetze Herangehensweise

Wir planen mit Hilfe unseres speziell entwickelten Planungsprozesses das notwendige Ruhestandsvermögen.

Wir berechnen die Versorgungslücke – oder auch einen Liquiditätsüberschuss – zum geplanten Rentenbeginn anhand aller Einkünfte und Ausgaben, die mit Eintritt in den Ruhestand bis zum Ende der statistischen oder prognostizierten Lebenserwartung zum Tragen kommen.

Dabei werden neben der gesetzlichen, betrieblichen und privaten Altersvorsorge auch Erträge aus Kapital- und Immobilienvermögen sowie Steuerabzüge und Lebenshaltungskosten im Alter berücksichtigt.

Welche Rentenform ist die Beste? Im Rahmen der Altersvorsorgeberatung ermitteln wir die Vorteile der verschiedenen Durchführungswege in der konkreten Mandantensituation mit Hilfe des Schichtenvergleichs. Bei einem vorgegebenen Nettobeitrag wird jede gewünschte Anlage einzeln analysiert und berechnet. Dabei ermitteln wir neben dem Bruttobeitrag und der Bruttorente auch die effektive Nettorente.

Dazu wird neben der gestiegenen Steuerprogression auch die Auswirkung auf die Sozialabgaben berücksichtigt.

Richtige Anlageentscheidungen und Risikopräferenzen

Bei der Ruhestandsplanung wenden wir auch Szenariotechniken an, um z. B. die Wirkungen von Rendite und Inflation oder die Unsicherheiten bei gesetzlichen Rentensystemen für den konkreten Mandantenfall zu untersuchen.

Auf dieser Basis entwickeln wir Strategien der Vermögenssicherung und des Vermögensaufbaus für unsere Mandantinnen und Mandanten.

Das Ergebnis besteht dann aus richtigen Anlageentscheidungen und Risikopräferenzen.

Investorenbrief 2. Quartal 2020

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