"Wenn ich mit Menschen über die Analyse wirtschaftlicher und politischer Entwicklungen spreche, ernte ich von meinen Gesprächspartnern einerseits höchste Aufmerksamkeit, andererseits aber regelmäßig auch die Aussage, dass sie selbst von solchen Themen leider "absolut gar nichts" verstünden. Diese Bemerkung empfinde ich als irritierend. Nicht etwa deshalb, weil meine Gesprächspartner mein Interesse an wirtschaftlichen Sachverhalten nicht teilen würden, sondern weil sich mir der Verdacht aufdrängt, dass diese Abwehrhaltung großer Teile der Bevölkerung eine direkte Folge der untergeordneten Rolle von "Wirtschaft & Finanzen" in unserem Bildungssystem ist. Die meisten Menschen haben meiner Meinung nach primär deshalb keinerlei konstruktiven Zugang zu ökonomischen Themen, weil sie die Grundlage dafür einfach nie gelernt haben."


Wer sich ernsthaft und seriös um seine eigenen oder um die Geldgeschäfte Dritter kümmert, sollte - neben der fachlichen Expertise als Grundvoraussetzung und der Kenntnis wirtschaftlicher und politischer Zusammenhänge - gute Kenntnisse in Geschichte aufweisen. Das Verständnis geldpolitischer Zusammenhänge historischer Ereignisse verleiht uns Entscheidungskompetenz für zukünftige Handlungen.


Die Notwendigkeit ganzheitlicher Beratungskonzepte

Die ganzheitliche Betrachtung aller Vermögensbausteine, die Berücksichtigung aller persönlichen Lebensumstände sowie der bestehenden Wünsche und Ziele des Kunden, also die genaue Ermittlung des "Status quo" ist die Voraussetzung für eine zielführende strategische Beratung in Fragen der privaten Finanzen.

Was im betrieblichen Bereich schon seit langem etabliert ist, findet bei der Betrachtung des privaten Vermögens kaum Anwendung, nämlich ein zielgerichteter Strategie- und Planungsprozess mit den Komponenten

  • der klaren Definition von Zielen (konkret, messbar, terminiert)

  • der detaillierten und konsequenten Ermittlung des "Status quo" ("due dilligence" des gesamten Privatvermögens)

  • die anschließende Entwicklung einer Strategie mit klaren, terminierten Maßnahmen zur Zielerreichung,

  • die Festlegung eines Controllingverfahrens zur Überprüfung der Zielerreichung,

  • regelmäßiger Soll/Ist-Abgleich,

  • regelmäßige Zielüberprüfung.

Im Bereich der privaten Finanzen fallen strategische Entscheidungen über maßgebliche finanzielle Ressourcen leider immer noch allzu oft "aus dem Bauch heraus" oder zufällig und ohne Berücksichtigung eines geplanten Prozesses unter Einhaltung dieser genannten Komponenten.

Da die Komplexität der Finanzprodukte und die Möglichkeit des Finanzmarktes permanent zunehmen und bereits jetzt ein für den Privatinvestor kaum zu überschauender Markt entstanden ist, stellt sich die Frage nach professioneller Hilfe und Beratung umso mehr.


Architekt des finanziellen Hauses

Für unsere Mandanten sind wir eine Art Finanzvorstand (CFO). Wir bereiten strategische Finanzentscheidungen vor und begleiten die operative Umsetzung im Rahmen des gesamten Betreuungsprozesses.

Als "Finanzarchitekt" koordinieren wir als Generalist die spezialisierten "Gewerke" und sorgen dafür, dass zur richtigen Zeit, an der richtigen Stelle, die richtige Arbeit, in der richtigen Ausführung, in der richtigen Qualität und zum richtigen Preis durchgeführt wird. Außerdem tragen wir Sorge dafür, dass das "finanzielle Haus" unseres Mandanten "technisch" funktioniert, dass also die im Vorfeld definierten Ziele des Kunden erreicht und während der "Bauphase" keine Fehler gemacht werden.


Österreichische Schule der Nationalökonomie (Austrian Economics)

Ökonomisch lassen wir uns von den Einsichten der Österreichischen Schule der Nationalökonomie leiten, deren herausragende Denker Carl Menger, Eugen von Böhm Bawerk, Ludwig von Mises, Friedrich August von Hayek, Walter Eucken sowie Murray N. Rothbard waren.

Im Zentrum dieser Denkrichtung, die weit über die Ökonomie hinausgeht, steht stets die Freiheit des Individuums, der Schutz des persönlichen Eigentums, Vertragsfreiheit und Selbstverantwortung.


Regelbasiertes Investieren

Unsere Anlagestrategien bauen wir stets nach quantitativen Maßstäben auf. Wir glauben, dass viele herkömmliche Fondsmanager scheitern, weil sie dazu neigen, auf Fakten basierende Grundlagen zu übersehen, attraktive, bunte Geschichten über ein Unternehmen oder eine Aktie bevorzugen und volkswirtschaftliche Rahmendaten falsch interpretieren. Wer sich beim Investieren strikt an vorher festgelegte Regeln hält, der vermeidet solche Fehler, denn regelbasiertes Investieren ist völlig emotionslos.


Werte schaffen, Werte schützen

Wir haben den intellektuellen Anspruch, unsere Mandanten aufzuklären und ihnen zu helfen, die Zeichen der Zeit zu erkennen. Die wenigsten Menschen haben bislang erkannt, dass wir in einem sozialistischen Geldsystem gefangen sind. Intuitiv begreifen aber immer mehr, dass den Papierwährungen dieser Welt nicht zu trauen ist. Diese verlieren Jahr für Jahr an Wert und erlauben keine seriöse Kalkulation für die Zukunft. Manipulation von Geldmenge und Zins lassen die regulierenden Marktkräfte in weite Ferne rücken. Die Denker der Österreichischen Schule der Nationalökonomie haben das schon vor mehr als einhundert Jahren erkannt.

In der Beratung und Betreuung vermögender Privatkunden kombinieren wir die Anlagekonzepte der nobelpreisgekrönten finanzwissenschaftlichen Innovationen der letzten fünfzig Jahre mit den Erkenntnissen der Österreichischen Geld-, Unternehmer- und Konjunkturtheorie. Ziel ist es, im Auftrag unserer Mandanten Werte zu schaffen und Werte zu schützen.

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