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Aktives Risikomanagement
Zur richtigen Zeit im richtigen Markt

Der regelbasierte Investitionsprozess des Monetalis Global Selection Fund ist das Ergebnis eines langjährigen und andauernden kontinuierlichen Verbesserungsprozesses im Rahmen der aktiven Betreuung vermögender Privatkunden.

Der Monetalis-Börsenindikator dient dem Fondsmanagement als übergeordneter Impulsgeber und liefert regelbasiert die Entscheidung für die Nettoaktienquote im Monetalis Global Selection Fund.

In Kombination mit den Signalen des trendfolgenden Momentumansatzes entsteht ein systematisches Risikomanagementsystem, das permanente Entscheidungsgrundlagen für die Asset-Allokation im Rahmen des Factor-Investings liefert.

Ziel ist es, die mit "Boom und Bust" einhergehenden Marktrisiken abzufedern, Chancen zu nutzen und Verluste zu begrenzen.

Monetalis Global Selection Fund

Wirtschaftliche Verwerfungen durch Geld- und Konjunkturpolitik

Zentralbanken manipulieren mit ihrer Zinspolitik weltweit die Konjunkturentwicklung. Sie sehen es als ihre bestimmende Aufgabe an, in Zeiten einer sich abkühlenden Konjunktur die Entfachung eines neuen Booms herbeizuführen. Eine künstliche, planwirtschaftliche Zinssenkung führt zu einer inflationären Boomphase, die durch Fehlanreize Scheingewinne erzeugt und von einem unbegründeten Glauben an das ewige Wachstum geprägt ist. Es bilden sich Blasen und die Gewinnerwartungen der Unternehmen entfernen sich zunehmend von der realistischen Grundlage.

Irgendwann entlädt sich die Spannung in der verzerrten Produktionsstruktur - meist ausgelöst durch eine Anhebung der Zinsen - weil die Zentralbanken der von der Inflationierung verursachten Teuerung den Kampf ansagen. Die Auswirkungen der veränderten Zinspolitik treffen erst mit einiger Verzögerung an der Börse und in der Realwirtschaft ein. Im dann folgenden Börsenkrach normalisiert sich die Situation. Die Gewinnerwartungen nähern sich wieder der Realität an. Der Blase und den aufgeblähten Aktienkursen geht die Luft aus. Anschließend beginnt das Spiel des "Boom und Bust" von vorne!

"Mainstream-Ökonomen erkennen nicht, dass es gerade durch die manipulativen Kräfte der planwirtschaftlichen Zinspolitik zu einer konjunkturellen Achterbahnfahrt kommt. Die Ökonomen der Österreichischen Schule der Nationalökonomie gehören zu den wenigen, die vor diesen Gefahren regelmäßig warnen und die aktuelle Finanzkrise vorhergesehen haben.

Anleger und Investoren, die zu gegebener Zeit falsch an den Kapitalmärkten positioniert sind, haben in der Vergangenheit teils massive Verluste hinnehmen müssen und werden auch zukünftig nicht davon verschont bleiben."

Aktives und flexibles Risikomanagement:
Der Monetalis-Börsenindikator

Einen Ausweg aus dieser Situation bietet der Monetalis-Börsenindikator, der uns als übergeordneter Impulsgeber dient und regelbasiert die Entscheidung für die Nettoaktienquote im Monetalis Global Selection Fund liefert.

In Kombination mit den Signalen unseres trendfolgenden Momentumansatzes, der die sog. Relative Stärke nach Levy zur Grundlage hat, entsteht ein systematisches Risikomanagementsystem, das uns permanente Entscheidungsgrundlagen für die Asset-Allokation liefert.

Die mit "Boom und Bust" einhergehenden Marktrisiken sollen somit abgefedert und Verluste begrenzt werden.

Der Monetalis Global Selection Fund orientiert sich bewusst an keiner Benchmark und kann frei von Quotenzwängen agieren. Somit ist die Absicherungsmöglichkeit in Krisenzeiten bis hin zu einer Nettoaktienquote von null Prozent jederzeit gegeben.

Factor-Investing

In seiner Aktienstrategie wendet der Monetalis Global Selection Fund das Factor-Investing an.
Auf subjektive Meinungen ("Bauchentscheidungen") wird dabei vollkommen verzichtet.

Der Prozess der Prognoseerstellung unterliegt einem strengen Monitoringprozess, so dass sich die Faktor- und Modellselektion flexibel an sich verändernde Rahmenbedingungen anpassen kann.

Klug kalkuliertes Risiko

Die Erfahrungen praktizierender Investoren und Jahrzehnte finanzwissenschaftlicher Forschung münden in eine unwiderlegbare Erkenntnis: Rendite ist der Ertrag aus dem Risiko!

Gewinne lassen sich nur selten erzielen, ohne entsprechende Risiken einzugehen. Nicht alle Risiken bergen jedoch entsprechende Ertragschancen. Die Finanzwissenschaft der vergangenen sechzig Jahre hat uns inzwischen ein tiefes Verständnis der Risiken verschafft, die einzugehen sich lohnen - oder eben nicht.

"Factor-Investing" nutzt Marktanomalien, die dafür bekannt sind langfristig den Markt zu schlagen. Factor-Investing kann sowohl durch "Smart-Beta-Investing" in Form eines Exchange Traded Funds (ETF) als auch durch traditionelles aktives Management, dem "Alpha-Investing" in Form eines Investmentfonds im Portfolio Berücksichtigung finden.

Die Ausrichtung auf Value-Aktien oder Small-Caps ist ein Beispiel für sogenannte Faktor-Exposures, die für die relative Wertentwicklung der meisten aktiv verwalteten Anlagen entscheidend mitverantwortlich sind. Die Existenz dieser Faktoren ist in der wissenschaftlichen Literatur gut dokumentiert. Die Faktoren existieren in allen Anlegeregionen weltweit und funktionieren über lange Zeiträume.

Faktorprämien

SMALL-CAP-PRÄMIE

Der sogenannte Größeneffekt (Size- oder Small-Cap-Effekt) wurde in vielen wissenschaftlichen Studien für alle wichtigen Aktienmärkte der Welt und für sehr lange Zeitperioden nachgewiesen. Kleine Unternehmen (Small-Caps) – idealerweise familiengeführt - weisen langfristig höhere Aktienrenditen auf als große Unternehmen (Large Caps).

VALUE-PRÄMIE

Der Value-Effekt wurde wissenschaftlich von Eugene Fama und Kenneth French „entdeckt“, war aber letztlich vielen Praktikern schon Jahrzehnte vorher bekannt, darunter dem großen Benjamin Graham. Graham fasste sein Prinzip zur Aktienauswahl plastisch mit einem Satz zusammen: „Kaufe einen Dollar, aber bezahle nicht mehr als 50 Cent dafür."

DIVIDENDEN-PRÄMIE

Regelmäßige, aus den Gewinnen der Firmen resultierende Dividendenzahlungen sind ein Erkennungsmerkmal für gesunde Unternehmen. Dividendenstarke Unternehmen sind eher defensiv ausgerichtet, sie kommen häufig aus substanzstarken Branchen. Ein Investment in dividendenstarke Aktien bietet damit eine Kombination aus attraktiven Dividendenausschüttungen und möglichen Kurschancen der Aktien.

QUALITÄTS-PRÄMIE

Während Benjamin Graham nur günstige Unternehmen suchte, ist Warren Buffett wesentlich wählerischer. Buffett setzt laut eigener Aussage am liebsten auf Firmen, die unter dem inneren Wert notieren und die einen „breiten wirtschaftlichen Burggraben“ (Englisch: „wide economic moat“) vorweisen.

So wie eine Burg durch einen Burggraben vor Angreifern relativ geschützt ist, so ist ein Unternehmen durch einen „wirtschaftlichen Burggraben“ vor Wettbewerbern geschützt. Es handelt sich demnach um Hürden, mit denen sich potenzielle Wettbewerber konfrontiert sehen.

Je höher diese Hürden sind, desto stärker die Marktstellung des derzeit dominierenden Unternehmens.

MINIMUM-VARIANZ-PRÄMIE

Die Minimum-Varianz- oder auch Low-Volatility-Prämie (überdurchschnittliche Rendite von Aktien mit tiefer Volatilität) kann seit über 40 Jahren am Markt beobachtet werden. Diese Marktanomalie existiert, da die große Mehrheit der Anleger benchmarkorientiert investiert.

Ein marktkapitalgewichteter Index ist kein effizientes Portfolio. Die einzelnen Anlagen werden nach der Größe gewichtet. Die Gewichtungsmethodik nach der Größe hat keinen Bezug zu Rendite und Risiko. Wissenschaftliche Studien zeigen auch: Der Index liegt deutlich unterhalb der Effizienzkurve, auf der die optimalen Portfolios liegen. Die systematische Portfoliooptimierung verbessert die Diversifikation und die Effizienz des Portfolios (weniger Risiko, mehr Rendite).

MOMENTUM-PRÄMIE

Bei der sog. Momentum-Strategie wird davon ausgegangen, dass Aktien, die gut gelaufen sind, weiterhin ihren „Schwung“ behalten (also Momentum haben) und analog Aktien mit negativen Renditen weiterhin an Performance verlieren. Man kann also von einem gewissen „Trending“ der Aktien ausgehen. Die so gemessene Performance dokumentiert für lange Zeiträume und viele Märkte, dass diese Strategie erhebliche Überrenditen im Vergleich zu einer „Buy-and-Hold“-Strategie des zugrunde liegenden Marktes erzeugen.

SEKTOR-ROTATIONS-PRÄMIE

Die sog. "Sektor-Rotation" ist eine Anlagestrategie, die darauf aufbaut, dass unterschiedliche Branchen bzw. Wirtschaftssektoren im Ablauf des Konjunkturzyklus verschieden stark von der wirtschaftlichen Entwicklung profitieren. Während es in den Aufschwungphasen generell einfach ist, Kursgewinne zu verbuchen, fällt dies in Abschwungphasen deutlich schwerer.

Dementsprechend wird bei der Sektor-Rotation im Aufschwung in prozyklische Branchen investiert, die stark von der anspringenden Konjunktur profitieren, also hauptsächlich in Banken, Investitionsgüterproduzenten oder in die Rohstoffbranche. Wenn der Boom sich dem Ende zuneigt, dann kommt es meist zu einer schlechteren Geschäftsentwicklung bei den prozyklischen Werten - es ist also ein Umschichten in konjunkturunabhängige, antizyklische Sektoren anzuraten, dazu gehört zum Beispiel die Nahrungsmittelindustrie oder die Pharmabranche.

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