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  • SMALL-CAPS

    Der sogenannte Größeneffekt (Size- oder Small-Cap-Effekt) wurde in vielen wissenschaftlichen Studien für alle wichtigen Aktienmärkte der Welt und für sehr lange Zeitperioden nachgewiesen. Kleine Unternehmen (Small-Caps) – idealerweise familiengeführt - weisen langfristig höhere Aktienrenditen auf als große Unternehmen (Large Caps).

  • VALUE

    Der Value-Effekt wurde wissenschaftlich von Eugene Fama und Kenneth French „entdeckt“, war aber letztlich vielen Praktikern schon Jahrzehnte vorher bekannt, darunter dem großen Benjamin Graham. Graham fasste sein Prinzip zur Aktienauswahl plastisch mit einem Satz zusammen: „Kaufe einen Dollar, aber bezahle nicht mehr als 50 Cent dafür."

  • DIVIDENDEN

    Regelmäßige, aus den Gewinnen der Firmen resultierende Dividendenzahlungen sind ein Erkennungsmerkmal für gesunde Unternehmen. Dividendenstarke Unternehmen sind eher defensiv ausgerichtet, sie kommen häufig aus substanzstarken Branchen. Ein Investment in dividendenstarke Aktien bietet damit eine Kombination aus attraktiven Dividendenausschüttungen und möglichen Kurschancen der Aktien.

  • QUALITÄT

    Während Benjamin Graham nur günstige Unternehmen suchte, ist Warren Buffett wesentlich wählerischer. Buffett setzt laut eigener Aussage am liebsten auf Firmen, die unter dem inneren Wert notieren und die einen „breiten wirtschaftlichen Burggraben“ (Englisch: „wide economic moat“) vorweisen. So wie eine Burg durch einen Burggraben vor Angreifern relativ geschützt ist, so ist ein Unternehmen durch einen „wirtschaftlichen Burggraben“ vor Wettbewerbern geschützt. Es handelt sich demnach um Hürden, mit denen sich potenzielle Wettbewerber konfrontiert sehen. Je höher diese Hürden sind, desto stärker die Marktstellung des derzeit dominierenden Unternehmens.

  • MINIMUM VARIANZ

    Die Minimum-Varianz- oder auch Low-Volatility-Prämie (überdurchschnittliche Rendite von Aktien mit tiefer Volatilität) kann seit über 40 Jahren am Markt beobachtet werden. Diese Marktanomalie existiert, da die große Mehrheit der Anleger benchmarkorientiert investiert. Ein marktkapitalgewichteter Index ist kein effizientes Portfolio. Die einzelnen Anlagen werden nach der Größe gewichtet. Die Gewichtungsmethodik nach der Größe hat keinen Bezug zu Rendite und Risiko. Wissenschaftliche Studien zeigen auch: Der Index liegt deutlich unterhalb der Effizienzkurve, auf der die optimalen Portfolios liegen. Die systematische Portfoliooptimierung verbessert die Diversifikation und die Effizienz des Portfolios (weniger Risiko, mehr Rendite).

  • SEKTOR-ROTATION

    Die sog. "Sektor-Rotation" ist eine Anlagestrategie, die darauf aufbaut, dass unterschiedliche Branchen bzw. Wirtschaftssektoren im Ablauf des Konjunkturzyklus verschieden stark von der wirtschaftlichen Entwicklung profitieren. Während es in den Aufschwungphasen generell einfach ist, Kursgewinne zu verbuchen, fällt dies in Abschwungphasen deutlich schwerer. Dementsprechend wird bei der Sektor-Rotation im Aufschwung in prozyklische Branchen investiert, die stark von der anspringenden Konjunktur profitieren, also hauptsächlich in Banken, Investitionsgüterproduzenten oder in die Rohstoffbranche. Wenn der Boom sich dem Ende zuneigt, dann kommt es meist zu einer schlechteren Geschäftsentwicklung bei den prozyklischen Werten - es ist also ein Umschichten in konjunkturunabhängige, antizyklische Sektoren anzuraten, dazu gehört zum Beispiel die Nahrungsmittelindustrie oder die Pharmabranche.

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