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Das Fürstentum Liechtenstein ist eine konstitutionelle Erbmonarchie auf demokratischer und parlamentarischer Grundlage. Die Staatsgewalt ist im Fürsten und im Volke verankert. Mit 160 km² ist Liechtenstein der viertkleinste Staat in Europa. Trotz seiner Kleinheit blickt das Land auf eine bewegte Geschichte zurück. Eine Geschichte rasanter Entwicklungen, nicht zuletzt vom Agrarland zum Industriestaat. Liechtenstein entwickelte sich seit Anfang der 50er Jahre zu einem der attraktivsten und erfolgreichsten Wirtschaftsstandorte in Europa. Als moderner Wirtschaftsplatz steht Liechtenstein für Innovation, Entwicklung und Stabilität.

  • AAA-RATING OHNE HAFTUNGSRISIKO FÜR ANDERE STAATEN

    Das Fürstentum Liechtenstein verfügt über die höchste Bonität und gehört zu den ganz wenigen Staaten weltweit, die keine Staatsschulden haben. Deutschland wird zwar auch mit einem AAA bewertet, aber das hat aus keine Aussagekraft mehr, weil Deutschland mit dem ESM (Europäischer Stabilitätsmechanismus) eine Bürgschaft für bonitätsschwache EU-Länder unterschrieben hat. Liechtenstein hingegen profitiert vom Währungsvertrag mit der Schweiz. Was weitestgehend unbekannt ist: Liechtensteiner Banken haben einen direkten Zugang zur Schweizerischen Nationalbank mit entsprechender Liquiditätsversorgung. Die Banken aus dem Fürstentum sind diesbezüglich den Schweizer Instituten gleichgestellt.

  • AKTIVER VERMÖGENSSCHUTZ FÜR EUROPÄISCHE KAPITALANLEGER

    Angesichts der massiven Verschuldung unserer Volkswirtschaften ist die Angst der Kapitalanleger vor dem Zugriff des Staates auf ihre Konten und Depots nicht unbegründet. Es ist unsere Aufgabe als Berater, die Vermögenswerte unserer Investoren real zu schützen; dazu gehört auch der Schutz vor dem Zugriff des Staates.

    Das Fürstentum Liechtenstein kann legal die Vorteile der EU für die Produkte und Dienstleistungen seiner Banken, Fonds- und Versicherungsgesellschaften nutzen, – ohne die Haftungsnachteile des ESM (Europäischer Stabilitätsmechanismus) tragen zu müssen.

  • EU-KOMPATIBLE ANLAGEFONDS

    Aufgrund der Mitgliedschaft Liech­ten­steins im Euro­päischen Wirtschaftsraum (EWR) pro­fitieren liechtensteinische An­la­ge­fonds von einem einfachen und dis­kri­mi­nie­rungsfreien Zugang zum euro­päischen Markt. Ein von der FMA Fi­nanz­marktaufsicht Liech­ten­stein be­wil­ligter EU-konformer Anlage­fonds (OGAW bzw. UCITS) kann seine Anteile im Rah­men eines Anzeigeverfahrens (Notifi­ka­tions­verfahren) in den EWR-Staaten erleich­tert ver­trei­ben.

  • EIN LAND, ZWEI WIRTSCHAFTSRÄUME

    Zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) gehören die 27 Mitglieder der Europäischen Union sowie die vier EFTA-Staaten Island, Norwegen, Schweiz und Liechtenstein. Der EWR bildet damit ein Markt mit mehr als 500 Mio. Menschen, wobei für jeden Mitgliedsstaat dieselben Grundregeln und Rechte gelten. Die Bürger aller 30 EWR-Staaten haben das Recht, sich innerhalb des gesamten EWR-Raumes frei zu bewegen, zu arbeiten, Wohnsitz zu nehmen, Unternehmen zu gründen und Immobilien zu kaufen. Mit der Schweiz ist Liechtenstein durch den Zollvertrag verbunden. Die Schweiz ist das einzige EFTA-Land, das nicht zum EWR gehört. Die Mitgliedschaft im EWR und der Zollvertrag mit der Schweiz bieten den in Liechtenstein ansässigen Unternehmen die exklusive Möglichkeit zum uneingeschränkten Zugang zu beiden Märkten. Dies beinhaltet auch den Im- und Export von Produkten.

    Durch den Zugang zum europäischen Binnenmarkt haben Liechtensteins Banken und Versicherungen die volle Dienstleistungsfreiheit in sämtlichen EWR-Staaten mit mehr als 500 Millionen Bürgern in unterschiedlichen Währungsräumen.

  • STABILE RAHMENBEDINGUNEN

    Das Fürstentum Liechtenstein verfügt mit seiner direkten Demokratie in Kombination mit der konstitutionellen Erbmonarchie über sehr stabile politische Rahmenbedingungen sowie eine hohe Rechts- und Planungssicherheit. In der Finanzpolitik spiegelt sich das in einem starken politischen Konsens wider, unabhängig von der jeweiligen Regierung. Das führt, auf den Punkt gebracht, zu einer soliden Sozial-, Rechts- und Wirtschaftsordnung, zu einer hohen inneren Sicherheit des Landes sowie zu stark ausgeprägten Eigentums-, Bürger- und Freiheitsrechten.

  • STABILE BANKEN DURCH HÖCHSTE EIGENMITTEL IN EUROPA

    In Deutschland mussten die beiden führenden Großbanken, die Deutsche Bank und die Commerzbank, Kapitalerhöhungen vornehmen, um ihr Eigenkapital zu stärken. Die Commerzbank will dadurch auf eine Kernkapitalquote von 8,6% kommen. Die Deutsche Bank als systemrelevantes Institut möchte nachhaltig eine Kernkapitalquote von 10% erreichen. Neue gesetzliche Regelungen machen diese Maßnahmen notwendig. Laut dem Bankengesetz „Basel III“ ist bis zum Jahr 2018 eine Kernkapitalquote in Höhe von 7% erforderlich. Für die Banken aus Liechtenstein sind diese Hürden heute schon kein Problem – dank ihrer hohen Eigenmittel. Mit einer durchschnittlichen Kernkapitalquote von 17% halten die Banken aus dem Fürstentum freiwillig weit mehr als das Doppelte der geforderten Eigenmittelquoten. Die Liechtensteiner Banken gehören damit zu den am besten kapitalisierten Banken in Europa.

  • KEINE STAATSHILFEN

    Staatliche Einflüsse bei Banken sind die Grundlage für finanzielle Repressionen gegenüber den Bankkunden. In zahlreichen europäischen Ländern mussten Banken aufgefangen, abgewickelt oder gar enteignet werden, beispielsweise die deutsche Hypo Real Estate. Die hohen Eigenmittelquoten der Liechtensteiner Banken führten dazu, dass auch in der Finanzkrise keine Bank staatliche Unterstützung in Anspruch nehmen musste.

  • SCHWEIZER FRANKEN ALS GESETZLICHE WÄHRUNG

    In der Vergangenheit bewährte sich der Schweizer Franken ähnlich wie einst die Deutsche Mark als stabile Währung. Das ist auch in der Finanzkrise zu beobachten. Die vorausschauenden finanzpolitischen Maßnahmen der Schweiz - beispielsweise die frühzeitige Einführung einer Schuldenbremse oder die konsequente Sanierung der staatlichen Vorsorgelösungen – zeigen, wie wichtig ein ausgeglichener Staatshaushalt genommen wird. Die Schweiz haftet ebenfalls nicht für die Bürgschaftszusagen des ESM-Vertrags. Da Liechtenstein und die Schweiz einem gemeinsamen Währungsraum angehören, haben diese Rahmenbedingungen auch einen stabilisierenden Effekt für das Fürstentum.

  • HOHE ANLEGERSICHERHEIT DURCH FINANZMARKTAUFSICHT

    Liechtenstein hat sich gewandelt – zu einem Hort der Stabilität! Liechtenstein hatte im Jahr 2008 seinen „Super-GAU“ durch die medienwirksame Steuerhinterziehungsaffäre um Klaus Zumwinkel. Die Existenzberechtigung des gesamten Finanzplatzes stand auf dem Spiel. Aus diesen Entwicklungen hat Liechtenstein im Gegensatz zur Schweiz frühzeitig seine Konsequenzen gezogen und Reformen umgesetzt.

    In zahlreichen Medien wird Liechtenstein oftmals immer noch mit unregulierten exotischen Steueroasen und Bananenrepubliken in der Karibik, Mittelamerika oder in Asien auf eine Stufe gestellt. Das ist längst fern jeglicher Realität. Die Liechtensteinische Finanzmarktaufsicht (FMA) ist seit April 2011 ordentliches Mitglied der internationalen Vereinigung der Wertpapieraufsichtsbehörden. Sie hat darüber hinaus seit Mai 2011 einen Beobachterstatus bei der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde.

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